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Herbert von Karajans Einfluss auf die Entwicklung der Salzburger Festspiele war vielfältig und beispiellos. Wie kaum ein anderer vor und nach ihm prägte er die Geschichte des Festivals von Weltrang, was nicht zuletzt in der langjährigen Dauer der Zusammenarbeit begründet liegt. Bereits 1933 dirigierte Herbert von Karajan zum ersten Mal bei den Salzburger Festspielen. Damals leitete er die Bühnenmusik zu Goethes Faust, komponiert von Bernhard Paumgartner. 1948 folgten mit Glucks Orpheus und Eurydike, Mozarts Le nozze di Figaro sowie zwei Orchesterkonzerten die nächsten Festspielengagements. 1949 kehrte er erneut für zwei Orchesterkonzerte zurück nach Salzburg.

Probe zu Richard Strauss' Rosenkavalier - jener Opernproduktion, mit der Karajan am 26. Juli 1960
das neugebaute Große Festspielhaus einweihte
Nach einigen Jahren der Wanderschaft, in denen Karajan seine internationale Karriere vorantrieb, wandte er sich mit der Berufung zum Künstlerischen Leiter der Salzburger Festspiele ab dem Sommer 1957 wieder langfristig seiner Geburtsstadt zu. Von da an blieb er den Festspielen bis an sein Lebensende dauerhaft verbunden: zunächst als künstlerischer Leiter, dann als Dirigent und ab 1964 auch als Mitglied des Direktoriums.
Insgesamt 337 Mal dirigierte Herbert von Karajan bei den Salzburger Festspielen, davon 247 Opernaufführungen und 90 Konzerte. 14 Opern inszenierte er selbst.
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